Bezahlbarer Wohnraum in deutschen Städten wird immer knapper

Hamburger Hafencity Magellan-Terrassen

Laut einer aktuellen Studie wird bezahlbarer Wohnraum in deutschen Großstädten immer knapper. Besonders hart trifft es Berlin, aber auch andere Metropolen sind betroffen. Für diverse ausgewählte Metropolen wurde analysiert, wie viele Wohnungen aus dem untersten Preissegment in diesem Jahr auf ihren Seiten veröffentlich waren. Dabei übersteigt die Zahl der Haushalte mit geringem Einkommen die Anzahl der verfügbaren günstigen Wohnungen um ein Vielfaches.

Besonders dramatisch ist die Situation in Berlin. Dort haben 55 Prozent der Haushalte aufgrund ihres Einkommens Anspruch auf eine Sozialwohnung, doch nur 7,3 Prozent der inserierten Berliner Wohnungen lägen der Studie zufolge im entsprechenden Preissegment. Auch in Nürnberg, Köln und München ist bezahlbarer Wohnraum Mangelware, ebenso in Hamburg. Es besteht kein Zweifel daran, dasss sich die Situation weiter verschärfen wird. Allerdings erfasst die Studie nicht das Angebot der städtischen Wohnungsunternehmen, die viele Sozialwohnungen im Bestand haben und diese nicht immer über Immobilienportale anbieten. Aber auch dies würde das Gesamtergebnis nicht nachhaltig vefbessern.

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